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|    23.11.2017
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BSV Sachsen Zwickau e.V.
Nadja Bolze und das Team sind heiß aufs Derby
Veröffentlichung: 10.11.2017



Freie Presse/BSV

Unter dem Motto "Heißer November" geht  Handball-Zweitligist BSV Sachsen Zwickau in die drei Spiele in diesem Monat. Kurz zusammengefasst heißen die Gegner Ha-Ha-Ha, denn die BSV Frauen treffen auf Halle/12.11.17, Hannover /19.11.17 (beide auswärts), sowie die Handball-Luchse aus Rosengarten-Buchholz /25.11.17 in heimischer Halle.

In diesen Begegnungen muss müssen die Zwickauerinnen schon ans Limit gehen wenn Punkte rausspringen sollen.  Los geht es mit dem Derby in Halle - "Wir gehen in jedes Spiel, um zu gewinnen", betont Nadja Bolze, mit 34 Treffern (davon acht Siebenmeter) gemeinsam mit Jenny Choinowski erfolgreichste Zwickauer Torjägerin. "Das wollen wir auch in Halle. Ich denke, beide Mannschaften sind in Zugzwang. Beide sind heiß auf das Derby."
Halle-Neustadt hat zuletzt zwei Auswärtsniederlagen in Folge einstecken müssen (26:27 in Hannover, 26:32 in Bremen). Erfolgreichste Torjägerinnen des SV Union sind die Dänin Helena Egelund Mikkelsen (35/1), Sophie Lütke (30), Neuzugang vom MTV 1860 Altlandsberg, und die Ex-Oldenburgerin Nadine Smit (23/14). Nach der Papierform ist der Tabellen-13. Zwickau (3:9 Punkte) bei den neuntplatzierten Wildcats (6:6) nur Außenseiter. Der BSV will aber raus aus dem Tabellenkeller. "Wir haben uns mit dem Trainer zusammengesetzt und haben auch als Mannschaft ohne den Trainer darüber gesprochen. Jetzt muss halt der Schalter umgelegt werden", berichtet Nadja Bolze, Neuzugang von der HSG Bad Wildungen. "Die Stimmung ist gut. Wir müssen nur unsere Kampfbereitschaft und Leidenschaft auf die Platte bringen."

Bisher 16 Vergleiche hat es seit 1994 zwischen dem BSV und Halle-Neustadt in der 2. Bundesliga gegeben. Die Zwickauer Bilanz weist acht Siege, zwei Unentschieden und sechs Niederlagen auf (442:447 Tore). Zudem stand man sich viermal im DHB-Pokal gegenüber, wobei jedes Team zweimal gewann. Auf heimischem Parkett zog der BSV am 2.September mit 26:30 den Kürzeren. Das letzte Punktspiel in Halle ging am 4. Februar mit 28:30 verloren. Am Sonntag möchten die Muldestädterinnen die Heimreise nicht mit leeren Händen antreten. Einen Punkt, besser wären zwei, will man mitnehmen. "Es ist kein Spiel einfach. In dieser Liga kann jeder jeden schlagen", erklärt Nadja Bolze. "Vielleicht sind wir ja für eine Überraschung am Sonntag gut."

Anwurf: am Sonntag, 16 Uhr in der Erdgas-Sportarena Halle-Nietleben. Die Partie wird von Susann Kruska (TuS Hellersdorf) und Sarah Lange (SV Adler Berlin) geleitet.

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